Dietmar Moch: deutlich hinter den Erwartungen geblieben bei der Grabfeld-Rallye

Der zweite Einsatz im Toyota GT 86 verlief für Klaus Osterhaus und Dietmar Moch eher ernüchternd.

Bei der Grabfeldrallye konnte in der mit 46 Teilnehmern sehr stark besetzen Klasse F 05 der 15. Platz erreicht werden. Vor dem Hintergrund der mangelnden Streckenkenntnisse wurde trotzdem mit einer einstelligen Platzierung spekuliert.

Am Ende kamen verschiedene Dinge zusammen…u.a. natürlich auch das wechselhafte Wetter mit teilweise rutschigen und dann aber mal wieder knochentrockenen Wertungsprüfungen…sicher nicht die ideale Voraussetzungen für den zweiten Einsatz auf dem brandneuen „Japaner“.

Bedingt durch die Organisation mit über 1 Stunde Regrouping nach bereits 2 Wertungsprüfungen sowie unfallbedingten Wartezeiten vor WP 3 und 4 – wollte zudem nicht wirklich der notwendige Rhythmus aufkommen.

 

4 der 5 Wertungsprüfungen waren sehr selektiv…der Zuschauer-Rundkurs zum Schluss der Veranstaltung war eher weniger als Rallyeprüfung zu bezeichnen…aber Spektakel für die Zuschauer auf der fußläufig vom Rallyezentrum zu erreichenden Prüfung muss ja auch sein.

Die Organisation war sehr gut…Dokumenten- und Technikabnahme an einer Stelle im Festzelt und eine sehr spektakuläre Siegerehrung blieben positiv in Erinnerung.  Ebenfalls das sehr aufwendig gestaltete Bordbuch und die Ausfeilung für die WP-Rückführung zur Erleichterung beim Reece sind sicher einzigartig in der Szene.

 

  

Am Ende des Tages bleibt festzuhalten, dass es noch viel zu tun gibt, um den GT 86 wettbewerbsfähiger an den Start beim nächsten Einsatz in Oberehe Anfang August zu bringen.

(Fotos: patrick mohr, sascha-smf, sto-motorsportfotos, privat)