Große Freude im Team Bieg/Moch nach der Hessenrallye Vogelsberg

Strahlende Gesichter gab es beim Rallye-Team Michael Bieg/Dietmar Moch bei der Zielankunft zur Hessenrallye Vogelsberg in Schlitz über ein Top-Ten-Ergebnis beim 2. Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft. Abgerundet wurde der 9. Platz in der Gesamtwertung  durch Rang 2 in der Division und Platz 3 in der Wertung zur Deutschen Rallye Masters.

   

Das RGO-Team kann auf 2 wunderbare Rallye-Tage mit viel Action und jeder Menge Spaß zurückblicken. Wir kamen mit der Diva von Beginn an ganz prima zurecht und legten bereits auf den ersten 4 Wertungsprüfungen am Freitag den Grundstein für das hervorragende Abschneiden.

Mit Nummer 17 gestartet wurde wir beim Aushang der Startzeiten für den Samstag auf Platz 13 in der Gesamtwertung und Rang 3 in der Division geführt – und das, obwohl der bei Michael aus den Erfahrungen der letzten beiden Jahre nicht so beliebte Zuschauer-Rundkurs  Willofs zweimal gefahren werden musste. Da hat es sich gelohnt, dass wir bei der Aufschrieb-Runde für diesen Rundkurs noch einmal ganz besonders aufmerksam hingeschaut haben.

Zudem darf festgehalten werden, dass „die Diva“ ohne auch nur ein einziges technisches Problem ganz hervorragend funktioniert hat. Daher konnte sich unsere Service-Crew rund um H.G. Dörpinghaus sehr souverän auf die Ausführung von „Standard-Arbeiten“ konzentrieren.

    

Aber der Reihe nach:

bereits am Donnerstagmittag versammelten sich die Teams Beckmann/Kremkau und Bieg/Moch mit ihren Rallyeautos, Serviceausstattungen und einem Wohnmobil beim B&C-Reifenshop in Frielingsdorf. Danach ging es dann im „Konvoi“ zum Rallyezentrum ins hessische Schlitz.

         

Dort angekommen wartete die erste „Überraschung“ auf uns…der für uns reservierte Serviceplatz lag direkt gegenüber dem Servicepunkt des Skoda-Werksteams Kreim/Christian, dem amtierenden deutschen Rallyemeister. Hoch motiviert wurde mit vereinten Kräften der „RGO-Serviceplatz“ eingerichtet…die Teams Bieg/Moch und Beckmann/Kremkau hatten einen gemeinsamen Servicepunkt. Im Anschluss folgten Dokumenten- und technische Abnahme mit der besonderen Herausforderung mit der Installation des Trekkingsystems.

      

Da nach erfolgter Arbeit bekanntlich das Vergnügen folgt, sind wir mit unseren Serviceteams erst mal schön zum Abendessen ins Restaurant „La Gondola“ eingekehrt…sehr zu empfehlen…lecker Essen und sehr freundlicher Service. Entscheidungsfreudig wie wir nun mal sind haben wir auch gleich Tischreservierungen für den Freitag und Samstag vorgenommen…doch dies sollte sich für etwas optimistisch herausstellen…aber dazu später mehr.

Am Freitag wurden die Wertungsprüfungen besichtigt und das berühmte „Gebetbuch“ erstellt. Der Blick auf den WP-Plan verspricht wunderbare, anspruchsvolle Wertungsprüfungen…Willofs, Ulrichstein, Niederaula, Kreutzersgrund sind nur einige WP-Namen, die das Rallyefahrer-Herz höherschlagen lassen.

Am Freitagabend ging es dann endlich los…4 Wertungsprüfungen mit abschließendem Nachtservice bilden den Einstieg in die Rallye. Wie bereits erwähnt waren wir mit Gesamtrang 13 sehr zufrieden und blickten sehr zuversichtlich auf den 2. Rallyetag. Helmut Beckmann mit Beifahrer Domenic Kremkau wurden auf einem ebenfalls sehr beachtlichen 20. Gesamtrang geführt.

 

Nach einer kurzen Nacht in der sehr schönen Ferienwohnung in Lauterbach haben wir uns erst mal mit einem guten Frühstück für die vor uns liegenden 8 Wertungsprüfungen gestärkt. Das Motto war schnell gefunden…“Eier, wir brauchen Eier… für Niederaula und Ulrichstein“.

Am Samstag eröffneten wir die Rallye mit der ersten Top-Ten-Zeit auf WP 5 und nach dem Blick auf die gefahrene Zeit der folgenden Wertungsprüfung war schnell klar…heute geht was…wir konnten ordentlich Zeit gutmachen und setzten die konstant schnelle und fehlerfreie Fahrt auch auf den folgenden Prüfungen fort. Das Highlight waren die direkt aufeinander folgenden Prüfungen Niederaula und Ulrichstein…nur durch einer ganz kurzen ZK-Stempelzeit unterbrochen…einfach Klasse.

 

Während den Wartezeiten vor den ZK-Zonen hatten wir jede Menge Spaß mit den übrigen Teilnehmern. Mit den Teams Berlandy/Schaaf, Knof/Rath, Schütte/David, Gromöller/Böckelmann, Stötefalke/Braun und uns war da schon eine superlustige Truppe beisammen. Nicht nur einmal mussten wir uns die Tränen vom Lachen aus den Augen wischen bevor der Helm für nächste WP aufgesetzt wurde.

Sehr glücklich und mächtig stolz reihten wir uns dann gegen 18.00 Uhr vor der Zielrampe in Schlitz am Abend mit den übrigen Teilnehmern ein.

Leider haben wir dann erfahren, dass Teamkollege Helmut Beckmann auf der letzten Wertungsprüfung aufgrund eines Unfalls ausgeschieden ist…da war die Stimmung schlagartig im Keller. Zum Glück wurde schnell klar, dass Fahrer und Beifahrer o.k. waren.

Nachdem wir die Diva im Park Ferme abgestellt hatten wurden wir vom Team Schütte/David erst einmal zu einem Zielankunfts-Bier eingeladen…wie sich das für „Nordlichter“ gehört wurde auf unser tolles Ergebnis mit einem „Flens“ angestoßen. Sehr lecker und durchschlagend nach so einem langen Rallyetag.

 

Nachdem die Servicecrew Helmut Beckmann nebst Beifahrer und havarierten Mitsubishi in den Servicepark gebracht hatten, haben wir uns nach einem Zwischenstopp in der Ferienwohnung zur Siegerehrung ins Festzelt begeben. Auf der anschließenden Rallyeparty (WP 13) wurde viel gefachsimpelt und das tolle Ergebnis sowie die Tatsache, dass der zwischenzeitlich verlorene Wohnungsschlüssel wiedergefunden wurde, gebührend gefeiert.

Nach dem Frühstück setzte sich die RGO-Rallye-Karawane dann wieder am Sonntagmorgen in Bewegung auf den Weg nach Lindlar.

Wir blicken zurück auf ein wunderschönes, ereignisreiches Rallyewochenende geprägt von phantastischem Teamwork, viel Rallye-Action und jede Menge Spaß mit Gleichgesinnten und dürfen uns ganz herzlich bei H.G. Dörpinghaus, Frank Gehrmann, Andreas Bremerich, Axel Pauliks und last but not least bei der REWE Kleinschmidt OHG für die tolle Unterstützung bedanken. So darf die Saison ruhig weitergehen.

Wir freuen uns schon auf die kommenden Einsätze mit der Diva bei der Osterrallye Zerf und dem 3. Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft in Sulingen am ersten Mai-Wochenende.