Michael Bieg und Dietmar Moch starten in der „grünen Hölle“ des Motorsports

Wenn am kommenden Wochenende die XXVI. Rallye „Buten un‘ Binnen“ sowie die 2. ADAC Aller-Weser-Rallye rund um Liebenau ausgetragen wird, dreht sich nahezu alles, um die  Wertungsprüfungen auf dem berühmten IVG-Gelände, dem größten „Rallye-Irrgarten Deutschlands“

Gleich 6 Teams der Renngemeinschaft Oberberg gehen auf Zeitenjagd bei der Rallye- oder Retro-Wertung.

Zum absoluten Favoritenkreis sind mit Start Nr. 2 Michael Bieg und Dietmar Moch auf dem Mitsubishi Lancer Evo 9 zu rechnen, die bereits im Jahre 2013 die Rallye in dem Kurvenlabyrinth als Gesamtsieger für sich entscheiden konnten.

Nach den beiden Ausfällen mit technischem Defekt in Zerf und Melle brennen Michael und Dietmar auf ein Top-Ergebnis und werden hochmotiviert zu Werke gehen.

Das IVG-Gelände ist einzigartig in Deutschland und stellt mit den unzähligen Kurvenkombinationen eine ganz besondere Herausforderung für Fahrer, Beifahrer und Fahrzeug dar. 1939 wurde auf einer Fläche von rund 12 Quadrat-Kilometern im Kreis Nienburg-Weser in einem Waldgebiet unweit der Ortschaften Liebenau und Steyerberg eine Pulverfabrik erbaut. Der flächenmäßig größte Rüstungsbetrieb Deutschlands beinhaltet rund 400 Gebäude, deren Flachdächer wurden zur Tarnung mit einer Erdschicht bedeckt und bepflanzt. Das Gelände bietet mit seinem scheinbar unendliche und vor allem unübersichtliche Straßennetz ideale Voraussetzungen für den Rallyesport.

In der bärenstark besetzten Klasse F 3 A wartet starke Konkurrenz im Kampf um den Gesamtsieg. Neben dem weiteren RGO-Team Helmut Beckmann/Domenik Kremkau ( Start Nr. 3 ) hat der Seriensieger im nationalen Rallyesport des laufenden Jahres, Rainer Noller,  genannt. Für Spannung im Kampf um die vorderen Plätze sollte also gesorgt sein.

Das RGO-Trio bei den Rallyeteilnehmern wird durch das Team Kurt Hansen/Frank Gehrmann (Start Nr. 20 ) auf Honda Civic abgerundet.

Im Rahmen der Retro-Wertung starten ebenfalls mit Norbert Zaremba, Erik Wolfertz/Werner Neugebauer sowie Manfred und Rainer Adolfs 3 Teams der Renngemeinschaft Oberberg.