Michael Bieg/Dietmar Moch mit Pech bei der Rallye des Ardennes

Freud und Leid lagen bei der Rallye des Ardennes für Michael Bieg und Dietmar Moch ganz eng beieinander.

Um es vorweg zu nehmen…leider hatte Michael auch in diesem Jahr beim Start in Dinant das Glück nicht aus seiner Seite. Bis kurz vor Schluss sah es noch sehr erfreulich danach aus, als sollte die Pechsträhne in Belgien beendet werden könnte. Doch leider schlug der Defektteufel „wie aus heiterem Himmel“ wieder einmal gnadenlos zu und warf des RGO-Team, auf aussichtsreicher Position liegend, abrupt aus der Rallye. Die Hinterachse quittierte den Dienst in der drittletzten Wertungsprüfung bei der Anfahrt auf eine Spitzkehre.

Bis dahin lief die Rallye für Michael und Dietmar ohne besondere Vorkommnisse…wenn man einmal davon absieht, dass auf WP 1 die Gegensprechanlage den Dienst verweigerte und die WP 9 mit offenen Fenstern auf Fahrer- und Beifahrerseite wegen Ausfall der elektrischen Fensterheber (ja so etwas gibt es im Schreihals tatsächlich) absolviert werden musste.

Nach dem „Hallo Wach-Effekt“ vor der 1.Wertungsprüfung bei dem Ausfall der Gegensprechanlage und rasanter Fahrt „auf Sicht“ lief nach dem anschließenden Schnell-Umbau auf 9-Volt-Blockbatteriebetrieb alles „wie am Schnürchen“.

Mit spektakulärer Fahrweise auf den sehr anspruchsvollen Wertungsprüfungen mit vielen, spektakulären Ortsdurchfahrten, Spungkuppen und Vollgaspassagen lagen Michael und Dietmar bis zum Ausfall in WP 10 auf Platz 3 in einer mit 15 Teilnehmern bärenstark besetzten Klasse und Rang 12 in der Gesamtwertung. Der „Schreihals“ machte seinem Namen alle Ehre und begeisterte mit tollem Sound die Rallyefans an der Strecke.

In den Servicepausen beschränkte sich die Arbeit auf „Routine-Checks“…die Technik spielte bis zum Ausfall perfekt mit…

Neben den unglaublich schönen Wertungsprüfungen hat sich die Reise nach Dinant aber auch sonst sehr gelohnt…das Rallyezentrum lag malerisch in der Stadt am Ufer der Maas vor einer traumhaften Kulisse.

 

 

Viel zu lachen gab es auch bei der etwas „unkonventionelle“ Organisation der Papierabnahme und der lustigen Verständigung mit Speekzettel sowie mit Händen und Füßen. Die Technische Abnahme war dann auch wieder ein Hingucker. An der Uferpromenade bei herrlichem Sonnenschein wurden die Fahrzeuge „im Pulk“ vor hunderten von Zuschauern den technischen Kommissaren vorgestellt.

Am Freitag und Samstagabend wurde lecker gegessen und der ein oder andere Schluck vom dunklen, belgischen Bier genossen.

 

 

Viel Spaß gab es zusammen mit den übrigen deutschen Teilnehmern, den Teams von Jürgen Lenartz und Andreas Conrad.

     

Alles in Allem hatten Michael und Dietmar ein tolles, langes Rallyewochenende…wäre da nicht die Sache mit dem heimtückischen Defektteufel gewesen.

Leider ist eine Reparatur des „Schreihals“ kurzfristig nicht möglich, sodass der geplante Start bei der Rallye Westerwald in Altenkirchen noch am Montag schweren Herzens abgesagt werden musste.

Der nächste Einsatz folgt bei der Hessen Rallye Vogelsberg, dem 2. Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft mit dem Mitsubishi (Diva) am 05. und 06. April in Schlitz.