Pech für Bieg/Moch bei der Osterrallye Zerf

Nach dem Schwung aus dem tollen Rallye-Wochenende bei der Hessenrallye Vogelsberg im Gepäck sind wir hochmotiviert bei herrlichem Sonnenschein am Freitag Morgen nach Zerf zur Osterrallye aufgebrochen.

In Zerf warteten 6 Wertungsprüfungen über insgesamt 60 Kilometer auf uns…zwei Prüfungen waren bekannt aus dem Vorjahr. Während der Anreise hat Dietmar noch flott von Onboardvideos des letzten Jahres entsprechend Aufschriebe erstellt…auf „halbem Weg“ nach Zerf dann haben wir uns mit den Clubkameraden Kurt Hansen und Frank Gehrmann in Begleitung „des Orgateams“ in Person von Doris Gehrmann, getroffen.

               

Im Konvoi ging es dann weiter nach Mandern zum Gelände der Fa. ThyssenKrupp Bilstein, dem diesjährigen Dreh- und Angelpunkt für die Osterrallye.

Nach dem Abladen ging es dann zunächst nach Zerf – in der Ruwertalhalle erfolgte die Dokumentenabnahme – dann weiter nach Kell am See zur technischen Abnahme.

Die Osterrallye Zerf war, bedingt durch eine für uns eher nicht erkennbare Großbaustelle in Zerf, eine Veranstaltung der „langen Wege“. Aber mit der notwendigen Gelassenheit und Portion Humor haben wir um 15.40 bereits alle Formalitäten erledigt und bezogen unsere Zimmer im Hotel „Typisch“ in Kell am See – quasi direkt gegenüber der Technischen Abnahme. Auch hier wurden wir sehr freundlich begrüßt…        alles lief wie am Schnürchen…bis dahin.

Am Abend haben wir uns dann mit dem Team Hansen/Gehrmann, dessen Orgateam sowie mit Frank Färber und Domenic Kremkau, der uns mal kurz in Zerf besuchen wollte, zum Abendessen in Losheim am See getroffen. Auf Empfehlung von Frank Färber haben wir im „Gasthaus zur Heide“ sehr gut zu Abend gegessen…ja, der Frank kennt sich halt aus in jeglicher Hinsicht. In der illustren Runde hatten wir jede Menge Spaß.

Michael und ich haben beschlossen, in unserem Hotel noch einen Absacker zu nehmen. Der Hinweis in der Gaststätte auf „hier gibt es leckes belgisches Bier“ haben wir dann mal direkt ausprobiert und das uns von den Rallye-Einsätzen in Belgien bestens in Erinnerung gebliebene „Leffe brune“ getrunken.

Am nächsten Morgen die Aufschriebrunde „kurz und schmerzlos“ absolviert und auf dem Rückweg ins Rallyezentrum unseren Clubpräsidenten Dieter Jäkel nebst Gattin begrüßt, die mit dem Wohnmobil zum Zuschauen angereist waren.

Die wesentlichen Dinge zur Rallye sind leider sehr schnell berichtet; nach dem Start mit Start-Nummer 7 um 12.36 Uhr ging es zur WP 1, der Sprintprüfung „einen Steinwurf“ entfernt von Zerf. Leicht einsetzender Regen in Kombination mit neuen Reifen sorgten für einige ungewohnte Rutscher zu Beginn der Prüfung.  Ab der Mitte der WP kamen wir besser zurecht…7.Zeit im Gesamt…na ja…da war noch Luft nach oben.

Weiter ging es zur WP 2, einem Rundkurs in der Nähe von Obersehr mit einem trotz Schikane flotten Übergang einer Kreuzung und Sprung in ein ultraschnelles Schotterstück. Da hat Michael die Diva   dann mal so richtig fliegen lassen.

 

 

Wunderbar…insgesamt sollten wir diese Passage 3 mal unter die Räder nehmen…ein Genuss…aber leider kam alles ganz anders. Nachdem wir die 2. Runde mit der gleichen Power wie beim ersten mal absolviert hatten, verlor die Diva merklich an Motorleistung und im Innenraum roch es merkwürdig nach Öl. Sofort haben wir die Entscheidung getroffen, an besagter Kreuzung nicht den 3. Sprung anzusetzen, sondern den Mitsubishi abzustellen um größere Schäden zu vermeiden. So endete die Osterrallye Zerf, obwohl sie für uns gerade mal so richtig begonnen hat.

Nachdem wir die Diva aufgeladen hatten – vielen Dank an Domenic für den Transport zum Rallyezentrum – haben wir unseren Clubkameraden einen kurzen Besuch abgestattet.

Die Anerkennung über die rasante Fahrt auf dem Schotterstück hat uns sehr gefreut – so richtig konnten uns dies aber in diesem Moment nicht über den Ärger zum Ausfall hinweghelfen.

Noch am Nachmittag traten wir die Heimreise an, nachdem wir uns im Hotel abgemeldet haben. Vielen Dank auch an das Team Hansen/Gehrmann, die unsere Ersatzreifen aus der Wechselzone mit nach Hause genommen haben.

Jetzt werden wir Alles daran setzen um die Diva für den Start beim 3. Lauf zur Deutschen Rallyemeisterschaft, am 05.und 06. Mai in Sulingen fit zu machen.