Premiere für Dietmar Moch im Toyota GT 86 bei der Rallye Grönegau

Was lange währt wird endlich gut…das alt bekannte Sprichtwort passt perfekt für die Premiere von Dietmar Moch im Toyota GT 86 an der Seite von Klaus Osterhaus.

Eigentlich war der Einsatz des bei Gassner-Motorsport aufgebauten GT 86 bereits für die Rallye Kempenich im März geplant. Leider verzögerte sich der erste Einsatz durch Lieferzeiten und ein Motorproblem auf die Rallye Grönegau in Melle.

Nachdem die Anlieferung des Fahrzeugs vom Chef Hermann Gassner persönlich in der Nacht vom Donnerstag vor der Rallye erfolgte war klar, dass die ersten WP-Kilometer genutzt werden mussten, um das Fahrzeug und die Abläufe im Auto erst einmal kennen zu lernen. Am Freitag Nachmittag wurden die letzten Feinabstimmungen ( Gegensprechanlage und Sitzposition checken ) durchgeführt.

Die Premiere des Fahrzeugs und des Teams ( Klaus und ich sind ja auch noch nie zusammen gefahren ) verlief zur vollsten Zufriedenheit.

Aber der Reihe nach…

die Anreise gestaltete sich bedingt durch den Pfingstreise-Verkehr etwas mühsam. Dennoch konnten wir die Dokumenten- und Technikabnahme am Freitag Abend durchführen. Dank einer perfekten Organisation des Veranstalters…alles kein Problem. Einführungsrunde am Samstag ab 7.00 Uhr…aber erst mal in Ruhe frühstücken…dann geht’s gut gestärkt um 7.30 Uhr los. Die WPs haben uns direkt recht gut gefallen…2 Rundkurse und eine Sprintprüfung…alles recht kompakt ohne riesig lange Verbindungsetappen.

Um 12.35 Uhr wurde es dann „Ernst“ und die Premiere des GT 86 wurde offiziell mit der ZK-Start zur Rallye eröffnet. Die erste 3 WPs wurden, wie schon beschrieben, zum „Herantasten“ an die Möglichkeiten und die Abläufe im Auto genutzt…erster Eindruck…der „Kleine“ ist „bestialisch laut“…da muss die Gegensprechanlage mal bis zum Anschlag aufgedreht werden um verständliche Kommunikation sicherzustellen.

Nach 3 WPs ohne die eigentlich erwarteten „Aha-Momente“ fanden wir uns im Regrouping auf Platz 5 in der Klasse bei 14 Teilnehmer wieder. O.k. – erst mal zur Kenntnis genommen und das Motto für den 2. Durchgang festgelegt…“jetzt versuchen wir es doch mal deutlich schneller“.

Gesagt, getan…in WP 4 haben wir dann mal direkt die 2. Zeit in der Klasse in den Asphalt gebrannt. Auf den darauf folgenden Prüfungen sind wir bei der zügigen Gangart geblieben und am Ende kam mit Rang 3 in der Klasse ( hinter den RGO-Kollegen Hansen/Gehrmann) und Platz 12 in der Gesamtwertung ein für uns zufriedenstellendes Ergebnis heraus.

Am Abend wurde das gute Abschneiden dann noch gebührend mit den RGO-Kolleginnen und Kollegen sowie vielen anderen „Gleichgesinnten“ gebührend gefeiert.

Fazit: ein schönes Rallye-Wochenende liegt hinter uns…wir hatten sehr viel Spaß im und außerhalb des Autos…der GT 86 liefert ne Menge Fahrspaß…wir haben noch „Luft nach oben“ …gute Aussichten für die weiteren Einsätze.

Danke für die vielen schönen Fotos an Doris Gehrmann und die verschiedenen Sportfotografen, die auf den Fotos ja gut zu erkennen sind.