RR – Rutschpartie Rüthen – PP Pokal für Paulchen

Vergangenes Wochenende ging es mit versammelter Frontantriebs-Mannschaft der Slalomgruppe RGO (Rainer, Christian, Pascal, Manfred, Domenic und mir) nach Rüthen. Hier wurde Samstag und Sonntag um die Wette gefahren. Zum Teil erfolgreich zum Teil weniger. Während Paulchen den ersten Pokal mit nach Hause bringt, muss Christian den Corsa reparieren und Rainer ein paar Schrammen beseitigen. Es ist so unwahrscheinlich viel positives erlebt worden und wahrscheinlich fast genauso viel negatives, dass ich mich doch versuche kurz zu halten und nur besten Momente niederschreibe:
(Verzieht mir inhaltliche Fehler, es ist wirklich viel an nur einem Wochenende gewesen)

Samstag, 18.06.2016. Das Wetter spielte zum Teil überhaupt nicht mit und wenn das Wetter in Rüthen nicht mitspielt, macht es schon fast gar keinen Sinn überhaupt an den Start zu gehen. Bei Nässe ist die Fahrbahn eine Schlittschuhbahn mit sehr riskanten Kurven, an denen so einige Blechschäden dieses Wochenende entstanden sind. Die Paulchen Truppe lernte das Auto mal richtig kennen

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und hat viele neue Erfahrungen dadurch gesammelt. Das Auto blieb zum Glück ohne einen Kratzer und wir durften im mittleren Feld der Wertung uns später wiederfinden. Wobei hier anzumerken ist, dass einige Autos zum Teil Zeiten gefahren sind, welche nicht mal mit einem Gruppe-F-Auto erzielt wurden. Dies gab einem Fahrer der Gruppe G Anlass, einen gültigen und berechtigten Protest gegen das „Nachfolge Paulchen“ einzureichen, sodass direkt 5 Fahrer aus der Wertung genommen wurden. Dies tat unserer Platzierung jedoch nicht viel. Unter diesen Voraussetzungen können wir aber sehr zufrieden sein mit unseren Zeiten. Trotz meinem Torfehler erfreute ich mich sogar an dem 2. Platz in der Tageswertung aller sieben teilnehmenden Damen des Tages.

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Während es bei uns morgens nur feucht war, durften Rainer, Pascal und Christian zum Teil im Regen fahren bzw. auf nasser Strecke. Wie oben geschrieben, war alles mehr ein Schieben und heil ankommen als ein Rennen fahren. Pascal durfte mit zwei weiteren Fahrern in seiner Gruppe im strömenden Regen und mit unpassenden Reifen über die Strecke rutschen, lies aber zum Glück alles ganz und war, trotz dem erheblichen Nachteil mit den Reifen, nur knapp am Vorplatzierten dran. Rainer und Christian fuhren wenig später in der FS und kämpften gegen die PS starken Konkurrenten. (Leider sind mir hier die Platzierungen nicht bekannt). Während Rainer mit viel Erfahrung das Rennen gut absolvierte, hatte Christian mit der Probe seiner neuer Reifen kein Glück und rutschte in einer der riskanten Kurven in die Reifenstapel. Beulen, Kratzer und ein defekter Scheinwerfer sind zum Glück die einzigen Schäden gewesen.

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Nachdem wir nun gesehen haben, wie gefährlich der Kurs sein kann endete der Abend mit Übernachtung vor Ort und dem größten Wunsch: Besseres Wetter.

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Sonntag, 19.06.2016. Regen. Diesmal startete Paulchen mit etwas weniger Konkurrenz aber mit deutlich schlechteren Witterungsverhältnissen. Manfed schockte direkt alle Fahrer im 1. WL mit einer Fahrzeit von 1.09,740, welche man nur von den „in der Regel 1. Platzierten“ erwartete hätte. Auch Domenic konnte mit 1:12,430 mithalten und driftete gekonnt mit der Handbremse um die Pilonen. Im 2. Lauf wurde nochmal alles gegeben und ja, Manfred hat es geschafft und bringt sogar einen Pokal mit nach Haus. Mit Millisekunden Abstand zu Platz 5 erreichte er den 6. Platz in der G. Auch Domenic schaffte es sogar unter die TOP 10 und erreichte den 8. Platz. Ich konnte meine Angst erst im 2 Lauf ablegen, was mir zwar auch dann eine 1.08 Zeit brachte aber den 1 WL nicht rausholen konnte.

Rainer, Christian und Pascal starteten dann nachmittags beim besten Wetter und trockener Strecke, nachdem auf Grund des ständigen Wetterwechsels Rainer gefühlte 10x die Reifen vor dem eigentlich Start gewechselt hat, was Christian auf Grund seiner Erfahrung vom Vortag erspart blieb. Auch hier wollte der Corsa von Christian einfach nicht mitspielen, sodass noch am Vorstart der DLRG Bus Starthilfe geben musste.
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Rainer legte Bestzeiten ab aber auch nicht ohne Schaden zu nehmen.

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Auch er rutsche in der selben Ecke mit der Seite in die Reifen und erlitt zum Glück auch nur leichte Beulen und Schrammen am Auto. Die Jungs konnten sich richtig austoben und gaben ihr Bestes. (Leider auch hier keine genauen Platzierung bekannt- aber diese erfahrt ihr ja am Clubabend 🙂 -) In jedem Falle haben sie aber den Einen oder Aderen Fahrer hinter sich gelassen.

In diesem Sinne nochmal herzlichen Glückwunsch an Manfred Jäkel für den unglaublich guten 6. Platz und auch an Domenic für den 8. !

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Abschließend möchte ich jetzt auch mal die „Damen vom Straßenrand“ nennen. Klingt nicht gewählt ausgedrückt, ist aber so. Line und Kerstin (zu späteren Gruppenstarten mich eingeschlossen) leisten wirklich wahsinnige Arbeit hinter den Kulissen bzw. am Streckenrand, die so nie richtig zur Sprache gebracht wird. Sie laufen hin und her, schleppen Essen und Trinken mit, versorgen die Männer mit allem was sie brauchen, spenden Trost, jubeln und trauern mit. Sogar schwere Werkzeugkoffer und Reifen werden gewuchtet und in wirklicher Rekordzeit! aus den Bussen in den Vorstart gebracht.

Ein riesen Dankeschön auch nochmal an dieser Stelle für den tollen Einsatz der beiden, die Verpflegung und die aufgebrachte Zeit, die man als Frau auch mit Sicherheit anders zu nutzen weiß 😉

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LG Jana Förster