Hübi’s Testtage im Hunsrück

Letztes Jahr war bei mir hinsichtlich Motorsport irgendwie der Wurm drin. Das Slalomfahren hat aus verschiedenen Gründen nicht geklappt. Zuerst war das Rennauto noch nicht soweit fertig wie ich es gerne gehabt hätte, dann waren die Startplätze schneller weg als man Piep sagen konnte und zum Schluss verreckte mir auf der Anreise zum Glasbach Rennslalom das Zugfahrzeug. In Ermangelung eines geeigneten Zugfahrzeugs vielen dann auch die restlichen, geplanten Slaloms in Bitburg und Zotzenbach aus und die Saison war für mich vorbei ehe sie begonnen hatte.

Damit ich nicht komplett aus der Übung komme, hatte ich mich nochmal bei 2 Testtagen im Dezember im Hunsrück angemeldet, – der Jahresurlaub musste ja eh weg bis Ende des Jahres.

Am 4.12. konnte ich noch ein paar weitere Clubmitglieder der RGO animieren, so waren neben mir auch Geppi mit seinem Rallye Astra und auch Frank und Tobi auf dem alten Ascona B mit dabei. Tobi hat einmal mehr gezeigt, dass er einiges von Vadder gelernt hat und den Ascona sehr beherzt quer um die ecken werfen kann. Ehemalige Clubmitglieder waren ebenfalls am Start: Dirk Schrey hat endlich seinen BMW 2002 wieder am Laufen und hat ein paar Runden gedreht. Wolfgang und Alina Pletsch hatten zuvor den vor ein paar Jahren verunfallten Fiesta wieder gerichtet und auch an den Start gebracht.

Da das Wetter für Anfang Dezember halbwegs OK war, es war zwar teils neblig und bedeckt, aber die Temperaturen mit ca. 8°C annehmbar, so entschied ich mich das Slalomauto mitzunehmen und zu testen. Die Strecke war den ganzen Tag über sehr rutschig, zu Beginn feucht, später durch einen Ölverlust eines Teilnehmers. Da ich aber auch mal faul sein kann und keine Lust hatte auf Regenräder zu wechseln, bin ich den ganzen Tag mit Slicks unterwegs gewesen. Schnell ist sicherlich anders, aber es war trotz der Bedingungen gut kontrollierbar und hat viel Spaß gemacht. Volker Thull‘s Prognose, dass der Frontspoiler spätestens zur Mittagspause „Geschichte sei“, hat sich als falsch erwiesen, lediglich an dem Bergaufstück zur Kuppe schrabbte er ganz kurz auf dem Asphalt.

Am 18.12. hatte ich mich ebenfalls angemeldet und durch unsere Erzählungen auf dem Dezember Clubabend, hatten wir auch das Interesse von Hans Werner Kissler geweckt, der seinen R8 Gordini nochmal bewegen wollte und dieses Mal mit dabei war.

Ich war mit dem alten Rallyeauto unterwegs (wer die Wahl hat, hat die Qual 😉). ##Auch diesmal passte das Wetter und war sogar noch etwas freundlicher. Da jeder gefahrene Meter hilft um das Auto weiter kennen zu lernen und routinierter zu werden, habe ich etliche Runden gedreht. Auch dieser Tag war super, hat ebenfalls viel Spaß gemacht und auch die verschiedenen Ecken klappten (meistens) immer besser.

Vielen Dank an die Fotografen (Raphael Heich, Patrick Mohr und Ralf Arnold) und Filmer von Rallye Szene