Jubiläum 55 Jahre RG Oberberg

Corona hatte uns bekanntlich die 50-Jahresfeier verdorben. Also „55“ ist auch eine schöne Zahl und so wurde die Feier am vergangene Samstag (18. Juli) nachgeholt.

Für die Vorbereitung hatte sich Marko Hackenberg (Hacky) zur Verfügung gestellt. Er und sein Team haben richtig was auf die Beine gestellt.

Die „Alte Drahtzieherei“ in Wipperfürth war passend festlich geschmückt. Eine kleine Auswahl von Motorsportfahrzeugen und vor allem zahlreiche Stellwände (Danke Reiner) mit Bildern, Zeitungsausschnitten und anderen Erinnerungen aus 55 Jahren RGO weckten manche Erinnerung.

Auch das Programm war auf die lange Geschichte der RGO abgestimmt.

Vor dem Begrüßungssekt konnten sich die Besucher statt in einem Gästebuch auf der Motorhaube eines ehemaligen Rallyeautos verewigen.


Mitglieder, Clubmeister der Vergangenheit und langjährige Helfer waren eingeladen. Manche hatten sich seit Jahrzehnten nicht gesehen. Einlass war ab 16:00 Uhr und so blieb ausreichend Zeit um sich auszutauschen und die Stellwände ausgiebig anzuschauen.

Nach der Begrüßung durch Hacky blickten die langjährigen Vorsitzenden Hermann Bongen und Dieter Jäkel zunächst auf die Anfangsjahre der RG Oberberg im vorigen Jahrhundert zurück.


Die Geburtsstunde der Renngemeinschaft Oberberg e. V. im ADAC, kurz RGO, reicht bis in das Jahr 1970 zurück. Eine Gruppe Autocross-Begeisterter traf sich am 14. Mai 1970 in Waldbröl-Hermesdorf im Lokal „Zur Linde“ um den Verein zu gründen. Die Eintragungen im Vereinsregister fand aber erst am 18. Januar 1971 statt.

Ein sehr frühes Mitglied war Paul Gräf, der am 01.04.1971 der RGO beitrat. Hermann Bongen trat der RGO am 01. Mai 1971 bei, Dieter Jäkel kurz danach. Alle drei Genannten waren anwesend.

Bereits 1973 wurden Hermann als zweiter Vorsitzender (welch eine Karriere) und Dieter als Schatzmeister in den Vorstand gewählt.

Nach Aufnahme der RGO in den ADAC (1972) wuchs der Club. Es kamen Begeisterte aus anderen Motorsportarten wie Orientierungsfahrten, Slalom. Kart und Club-Rallyes hinzu. Damit verlagerte sich aber auch die Mitgliederherkunft mehr in den Lindlarer/Wipperfürther Raum.

Neben Autocross-Veranstaltungen in Hermesdorf wurden ab den 80er Jahren dann auch Club-Rallyes und Nat. Rallyes (84-88), Slaloms, Kartrennen (Wildbergerhütte und Kerpen)  und Orientierungsfahrten unter Federführung der RGO durchgeführt.

Aber auch langjährigen Aktive kamen zu Wort.

Fred Tiebe holte Werner Neugebauer auf die Bühne und entlockte ihm manche Erzählung über seine größten Erfolge.

Über ihren Werdegang im Motorsport berichteten auch Rainer Witte und Uwe Volberg.  

Die Band NORIGINALS sorgte nach soviel „Motorsport“ dann für die nötige Unterhaltung bis nach Mitternacht.

Ein gelungener Abend.
Danke Hacky.