
Am Samstag fand unsere Jahresfeier zum Sportjahr 2025 statt. Zu unserem Erfreuen haben sich wieder rund 70 Gäste in unserem Clublokal eingefunden.

Ganz oben auf unserer Agenda stand die Ehrung des Ehepaares Scherkenbach für ca. 25 Jahre tatkräftige Unterstützung am Streckenrand. Besonders zu erwähnen ist daran nicht nur die Tätigkeit als Streckenposten, sondern das Verpflegen unseres ganzen Teams in der Mittagspause bei der Rallye Köln-Ahrweiler mit Kaffee, heiße Suppe, frisch gegrillten Bratwürstchen und allem was das Streckenposten-Herz begehrt.
Vielen Dank!



Aber selbstverständlich haben wir uns auch wieder bei den engagierten Helfern bedankt, ohne die unsere Veranstaltungen nicht stattfinden könnten. Als Anerkennung für die treuen Dienste haben wir uns dieses Jahr dazu entschieden, dass wir unsere Helfer nicht mehr „im Regen stehen lassen“ wollen.

Beim Blick auf unsere Mitgliederliste ist uns aufgefallen, das wir wieder zwei Jubiläen zu feiern haben. Christoph Rosenkranz und Olaf Jäntsch sind nämlich jetzt schon seit 40 Jahren Mitglied in der Renngemeinschaft Oberberg und das wollten wir im Rahmen des heutigen Abends nochmal würdigen und uns für die langjährige Mitgliedschaft und Treue bedanken.

Neben unserer Clubmeisterschaft der aktiven Teilnehmer gibt es auch eine Passivmeisterschaft, bei der regelmäßige Besuche der Clubabende und Helfereinsätze bei unseren Veranstaltungen geehrt werden. Unsere Top 3 der Passivmeisterschaft belegten Ralf Benkenstein, Saskia Müllenmeister und Frank Blumberg.

Ohne Reiner Liese (Tour der 1000 Kurven), Hans-Werner Kisseler (Moto Classic) und Rainer Witte (Ori Oberberg) hätte es letztes Jahr keine RGO-Veranstaltungen gegeben. Die drei sind die Fahrtleiter unserer Veranstaltungen und scheuen sich vor keinen Mühen und heben unsere Qualitätsstandards in Sachen Organisation, Fahrtleitung und Freude der Teilnehmer immer weiter an!

Nun kommen wir zu den aktiven Teilnehmern
Im Bereich Slalom hatten wir letztes Jahr leider nur von zwei Clubmitgliedern eingereichte Ergebnisse. Auf dem zweiten Platz Rainer Geppert, der mit seinem Opel Kadett E im Rahmen der Siegerlandmeisterschaft bei einigen Läufen an den Start ging.
Klassensieger der Sparte Slalom im Jahr 2025 ist unser Slalom Youngster Cup-Fahrer Nils Bischof, der sich mit seiner Fahrleistung sogar zur NRW-Meisterschaft qualifiziert hat.

Auf der Rundstrecke ging es auch sehr ruhig zu. Manfred Jaekel ging aufgrund eines Motorschadens nur bei zwei Läufen zur NAVC Rundstrecken Meisterschaft an den Start.

Weiter geht es mit den stärker besetzten Sparten.
Auf dem sechsten Platz in der Kategorie Gleichmäßigkeitssport landet Michelle Bieg, die bei der Rallye Buten un‘ Binnen in der Retro Rallye Serie als Gaststarterin am Start war
Einen Weiteren Gaststarter hatten wir bei unseren historischen Motorradfahrern. Dieter Voß ging bei einer Veranstaltung an den Start und fuhr auf Anhieb einen zweiten Platz ein, mit dem er selbst nie gerechnet hatte.
Als nächstes kommen unsere Motorrad-Veteranen Hans-Werner Kisseler auf Platz 4 und Ralf Benkenstein auf Platz 3. Man findet die beiden mit ihren „Oldtimer-Mopeds“ nahezu immer nur gemeinsam auf den Straßen und beide sind sehr erfolgreich unterwegs. Dieses Mal hatte Ralf Benkenstein am Ende der Saison knapp die Nase vorne.
Was wäre unsere Clubmeisterschaft nur ohne unsere beiden GLP-Profis Manfred Adolfs und den zweifachen AVD Histo-Monte Sieger Werner Neugebauer. Gemeinsam bestritten Sie die letzte Saison und konnten sich den zweiten Platz in der Gleichmäßigkeitswertung sichern.
Unser nächstes Team hat 2025 bewiesen, dass sie gute Ergebnisse bei Sollzeit-Rallyes erreichen können. Unser erster Vorsitzender Domenic Blumberg und Rainer Liese sicherten sich in dieser Sparte den Clubmeistertitel. Für 2026 ist geplant nochmal richtig auf’s Gaspedal zu drücken, denn unser Team startet beim Deutschen Rallye Cup durch.

Weiter geht es mit der Sparte, in der wir die meisten Teilnehmer hatten. Dem Orientierungssport. Hier haben wir immer wieder eine große Bandbreite von nur einem Start in der Saison bei einer unserer Veranstaltungen bis hin zu einer ganzen Saison mit teilweise über 10 Veranstaltungen im Jahr.
Auf dem 12. Platz hatten wir drei Clubmitglieder mit gleicher Punktzahl. Christian Schmidt, Cornelia Geppert und Rainer Geppert, die jeweils nur eine Veranstaltung gefahren sind.
Platz 11 belegt Werner Neugebauer, der bei der Oldtimer Ori des MSC Nümbrecht am Start war.
Die Top 10 beginnen mit unserem 1. Vorsitzenden, der zu Beginn der Saison den 3. Platz in der Klasse N bei der Ori Roemryke Berge belegte.
Weiter geht es mit Guido Wehren, der bei unserer Tour der 1000 Kurven auf den zweiten Platz in seiner Klasse gefahren ist.
Reiner Liese und Frank Schmid sind nach dem Aufstieg in die Klasse A nur eine halbe Saison gefahren und belegen so in unserer Clubmeisterschaft den 8. Platz.
Auf Platz 6 und 7 folgt ein Familienname, der im Ori-Sport sehr bekannt ist. Familie Witte ist seit Jahrzehnten dabei. Da Adrian und Karola sich den Beifahrerplatz bei Rainer Witte teilen zwischen Oldtimer und Ori 75 kommt es hier immer zu unterschiedlichen Punkten.
Den 5. Platz belegt unser Newcomer-Team Sascha Gerhards und Mareike Jacobs. Nach stetiger Verbesserung im Laufe der Saison konnte zum Abschluss sogar ein Klassensieg in Nideggen eingefahren.
Nur 0,03 Punkte davor unser Ori-Papst Rainer Witte, der ebenfalls einen Klassensieg in Nideggen erreichte. Allerdings bei der Oldtimer Ori.
Dieter Jokisch, ein weiterer Ori-Veteran aus unseren Reihen konnte mit 0,08 Punkten Vorsprung den 3. Platz in der Sparte Orientierungssport erreichen.
Platz 2 wird von unserem Vater-Sohn Team Rainer und Nils Bischof belegt, die nach ihrem Klassensieg im Vorjahr nun in der Klasse A gefahren sind. Mit fünf Podiumsplätzen, darunter ein Klassensieg definitiv ein verdientes Ergebnis.
Das Podest wird von Frank Blumberg und Marc Müllenmeister-Bischof komplettiert. Im vergangenen Jahr konnte das Team vier Klassensiege einfahren.

Zum Abschluss unserer Jahressiegerehrung wurde die Sparte Rallye geehrt.
Auf dem 10. Platz landet Nils Bischof, der seine Premiere im Rallyesport auf dem Beifahrersitz von Norbert Zaremba bei der Rallye Oberehe feierte. Leider ist das Team mit zwei Platten ausgefallen. Ein neuer Versuch für dieses Jahr ist schon geplant.
Davor platzierte sich Hannah Lindner, die dieses Jahr nur zwei Ergebnisse eingereicht hat, wovon Sie leider die Rallye Kempenich nicht beenden konnte.
Platz 8 sicherte sich Christian Lamberz mit einem starken dritten Platz bei der Osterrallye Zerf.
Mit zwei Podiumsplätzen und einem Ausfall erreichte Norbert Zaremba den 7. Platz in der Sparte Rallye.
Auf Platz 6 reiht sich Andreas Berberich ein, der fast die ganze Saison an der Seite von Erik Wolfertz am Start war.
Mit einem Ergebnis mehr fährt unser Opel-Experte Erik Wolfertz auf Platz 5. Trotz vieler technischer Probleme aufgrund des falschen Motorenbauers hat sich das Team nicht unterkriegen lassen und konnte die Saison erfolgreich beenden.
Den 4. Platz sichert sich Michelle Bieg, die als Beifahrerin bei allen fünf Veranstaltungen mit ihrem Fahrer auf das Podium fuhr. Gestartet wurde an der Seite von Michael Bieg bei allen drei Läufen der Welfen Winter Rallye, Dirk Strauch bei der Rallye Kempenich und bei der Rallye Kohle & Stahl mit Helmut Beckmann.
Auch der 3. Platz geht an einen Beifahrer. Alexander Benning ging bei einigen Veranstaltungen mit Michael Bieg an den Start, der das Team auf Top-Platzierungen pilotierte. Darunter ein Klassensieg bei der Rallye Buten un‘ Binnen.
Den 2. Platz sichert sich Helmut Beckmann mit drei Klassensiegen bei der Rallye Kempenich, Visselhövede und Saarland. Ein sehr starkes Saisonergebnis, allerdings hat es trotzdem knapp nicht zum Sieg in der Sparte Rallye gereicht.


Zum Abschluss des Abends dürfen wir nicht nur unseren Meister in der Sparte Rallye küren, sondern auch unseren Gesamtclubmeister! Nach einem Überschlag am Ende der Saison 2024 musste ein neues Auto her. Der erste Test erfolgte dann direkt im Einsatz bei der Welfen Winter Rallye. Das besondere bei dem Event ist, dass an den beiden Tagen drei Rallye 70 sozusagen hintereinander durchgeführt werden. Das vorrangige Ziel war es erstmal das Auto kennenzulernen und sich vertraut zu machen. Die ersten technischen Probleme an dem Auto machten sich aber leider auch schon bemerkbar. Weiter ging es dann bei der Rallye Kempenich zusammen mit Alexander Benning. Doch sehr zum Bedauern des Teams und der Fans an den WP’s musste der Mitsubishi mit zunehmendem Verlust der Bremse abgestellt werden. Im Laufe der Saison wurden die Kinderkrankheiten des Fahrzeugs weitestgehend beseitigt und es lief immer besser. Am Ende der Saison kann Michael vier Klassensiege verbuchen und einen zweiten Platz in der NC1 bei der Rallye Köln-Ahrweiler. Diese Leistung bringt 1,2 Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Helmut Beckmann in der Gesamtwertung der Clubmeisterschaft.
Es war ein sehr spannendes Motorsportjahr 2025, welches jetzt schon Freude auf 2026 bereitet!
Somit wünschen wir all unseren Clubkameraden einen guten Start und eine unfallfreie Saison. Wir freuen uns jetzt schon euch alle wieder bei sämtlichen Motorsportveranstaltungen in ganz Deutschland am Start zu sehen!